
PressemeldungenWas man über uns schreibt und sagt...Oltner Tagblatt, 29. September 2006:
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www.oltnertagblatt.ch Berner Zeitung BZ, 6. September 2004: Ein Preis für die «Denkmal»-Blutwurst Der Verein zur Förderung des Ansehens der Blut- und Leberwürste hat der Wirtsherrschaft des Restaurants Denkmal in Neuenegg einen Preis verliehen: Für ihre Blut- und Leberwürste und das «Metzgete»-MenÜ. «Heil Dir, geliebtes Schwein», beginnt die Hymne des Vereins zur Förderung des Ansehens der Blut- und Leberwürste (VBL). Der Satz, zu dem auch Vegetarier und Tierschützer Ja sagen könnten, ist aber nicht in deren Sinne auszulegen. Die Liebe des in der Ost- und Innerschweiz beheimateten VBL gilt nicht etwa dem Wesen des Borstentiers, sondern dessen Fleisch und Blut. Deren Erforschung widmet sich eine Delegation des VBL das ganze Jahr hindurch, vor allem in den Wintermonaten, wo in vielen Restaurants «Metzgete»-MenÜs aufgetischt werden.
Studentenverein von 1968
Andere Achtundsechziger Wirtsleute Marianne Hank und ihr Bruder Urs Wyssmann gehören ebenfalls zu den Achtundsechzigern. Nach ihren Grosseltern und Eltern haben sie 1988 das Restaurant Denkmal auf dem Bramberg bei Neuenegg übernommen. «Ich sagte zu meinem Bruder: Die Metzgete-Tradition ziehen wir weiter», erzählt Marianne Hank. Anfangs hätte man auch noch selber Schweine gehalten. Damit aber aufgehört und jeweils beim Metzger halbe Tiere geholt. «Heute kaufen wir nur noch das Rohmaterial für unser ‹Metzgete›-Menü.» Die Blut- und Leberwürste stellt die Familie Hank-Wyssmann jeweils am selben Tag her, wo diese als aufgetischt werden. Das «Metzgete»Menü besteht aus drei Gängen: «Zuerst gibt es Blut- und Leberwurst mit Apfelstückli, dann unsere Bauernbratwurst mit Rösti und zuletzt Schweinsbrägu mit Kartoffelstock», zählt die Wirtin auf. Wer dann noch mag, kann noch gebrannte Crème und Brätzeli ordern. Dieses Menü hat sich die VBL-Delegation anlässlich der Preisverleihung einverleibt. Und natürlich noch die Hymne gesungen.
30 Jahre an «Metzgeten»
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Südkurier, 5. März 2002:
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Frau Edeltraud Bachmann vom
"Landgasthof Löwen" in Aichen/Schwarzwald, wo uns diese
Metzgete serviert wurde, machte uns freundlicherweise auf diesen Artikel aufmerksam. NZZ Folio, Nr. 10, 1. Oktober 2001:
AUS DEM VEREINSLEBEN
Um die Wurst Walter Keller, Sie sind Gründungsmitglied des Vereins zur Förderung des Ansehens der Blut- und Leberwürste (VBL). Was liegt denn im Argen? Der Verein wurde 1968 gegründet, als in der Schweiz der Wohlstand ausbrach und alle nur noch Steaks und Schnitzel essen wollten. Würste und Innereien allgemein galten plötzlich als minderwertig. Dagegen wollten wir ankämpfen. Heute dürfen wir mit einiger Befriedigung feststellen, dass Blut- und Leberwürste wieder ein besseres Image haben. Wie haben Sie das Ziel erreicht? Worin besteht Ihre Vereinsarbeit? Wir unterstützen Lokale mit einer Metzgete direkt, indem wir dort einkehren, während der Saison von Ende September bis Mitte März zum Teil wöchentlich. Die Auswahl der Lokale trifft der alljährlich wechselnde Tafelmajor. Ein vereidigtes Degustatorengremium prüft die Erzeugnisse, und dann wird der bestbenoteten Wirtsherrschaft der VBL-Preis übergeben. Zudem beschickt der VBL Kunstkommissionen, unterstützt die artgerechte Schweinehaltung sowie die Pflege des Handwerks. Und am 24. März feiern wir den «Tag des Blutes». Mit was? Mit Blut- und Leberwürsten natürlich. Was zeichnet eine gute Wurst aus? Bei der Blutwurst erkennt man die Qualität bereits am Schnitt. Die Wurst sollte nicht gross spritzen, sie sollte stichfest sein, so dass man sie schneiden und mit der Gabel essen kann - nur Banausen essen eine Blutwurst als Brei! Schwieriger ist es bei der Leberwurst, die man als Brei essen darf. Da sind die Geschmäcker sehr verschieden. Im Aargau etwa tut man Weinbeeren in die Füllung, in Zürich liebt man die Leber pur. Insofern gibt es nicht nur den Rösti-, sondern auch den Leberwurst-Weinbeeren-Graben. Was halten Sie von den Gourmet-Metzgeten mit winzigen Würstchen? Dagegen ist nichts einzuwenden. Ich bin selber mit gut 50 mittlerweile in einem Alter, wo ich nicht immer die ganze Schlachtplatte essen will. Entscheidend ist nicht die Grösse der Wurst, sondern das, was in ihr steckt.
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Berliner Zeitung 2.12.1998:
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Herr Kurt Jaworski aus Berlin machte uns
freundlicherweise auf diesen Artikel aufmerksam.
Schweizerischer Beobachter April 1996: Die Bibel fürs Vereinsleben ist da Der neue Beobachter-Ratgeber «Unser Verein» sagt, was rund ums Vereinsleben zu beachten ist. Aus Jux vor 28 Jahren gegründet und noch heute recht lebenstüchtig, besonders in dieser Jahreszeit: der Verein zur Hebung des Ansehens der Blut- und Leberwürste. Allerdings ist die Generalversammlung und die Wahl des Vorstandes eher Nebensache. Erst bei der Vereinstätigkeit blühen die Mitglieder auf. Landauf, landab beurteilen sie die «Metzgete». Den Wirten stellen sie eine Urkunde aus; für Metzgete-Fans haben sie einen «Metzgete-Führer» ausgearbeitet. Gleichberechtigung ist bei diesen Wurstexperten eine Selbstverständlichkeit. Sowohl ein Tafelmajor als auch eine Tafelmayonaise (nicht etwa Majorin) kann die Gelage präsidieren. Die Blutwurst- und Leberwurst-Fans sind ein besonders ausgefallener Klub. Aber auch prosaische Vereine wie Sportklubs oder Gewerbevereine funktionieren nach ähnlichen Regeln. Wenn die Vereinsmitglieder zuhören können, geeignete Persönlichkeiten die Vorstandsposten besetzen und eine zeitgemässe Administration zum Zuge kommt - dann artet das Vereinsleben nicht zur Vereinsmeierei aus. Der neue Beobachter-Ratgeber hilft dabei. Die Autoren, Peter Schneider und Markus Thurnherr, haben in weiten Teilen des rund 200seitigen Ratgebers «Unser Verein» Neuland beschritten. Im Zentrum stehen die praktischen Erfordernisse der Vereinstätigkeit. Meist liegt's ja nicht an juristischen Problemen, wenn die Generalversammlung eines Grossvereins zum Misserfolg wird. Ein Präsident, der keine brauchbare Checkliste erstellt, einen zu kleinen Saal mietet, die Einladung nicht rechtzeitig verschickt und bei seinen Erläuterungen auf den Hellraumprojektor verzichtet, der darf nicht mit tosendem Applaus seitens der Mitglieder rechnen. Solche Fehler lassen sich vermeiden. Das Kapitel im neuen Ratgeber über die Generalversammlung sagt, wie man's richtig macht. Das Kapitel «Zuhören und Reden» möchte man auch allen Teilnehmern von Gemeindeversammlungen ans Herz legen. Die Autoren geben nämlich eine Anleitung, wie man sich in fünf präzisen Sätzen zum Verhandlungsgegenstand äussert. Dauernd aktuell sind die Tips zu Abstimmungsverfahren: Wenn der Vorstand Gegenvorschläge und Anträge korrekt zur Entscheidung bringt, verhindert er damit endlose Diskussionen.
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