
PressemeldungenWas man über uns schreibt und sagt...Preisübergabe 2011: Preis für beste Metzgete erhalten Beitrag Schaffhauser Fernsehen:
Bericht im Landboten: Ein Hoch auf die Blutwurst Bericht im Anzeiger Affoltern: Metzgete in Knonau vom Februar 2011 Steiner Anzeiger, 2010: Von Schnörrli, Speck und Öhrli Landauf, landab beurteilt er die Metzgete und stellt eine Urkunde aus: Am Samstag traf sich der Verein zur Förderung des Ansehens der Blut- und Leberwürste zur Einverleibung in Ramsen.
Mit «Heil dir, geliebtes Schwein» beginnt die Hymne des Vereins zur Förderung des Ansehens der Blut- und Leberwürste (VBL), der jährlich in der ganzen Schweiz verschiedene Metzgete testet und die besten auszeichnet. Am Samstag trafen sich die «Brüder und Schwestern im Schwein», nach einem Besuch im Steiner «Lindwurm» und einem Apéro im Wiilädeli, im Gewölbekeller von Mitglied Balz Rubli zur Eröffnungsmetzgete in Ramsen. Auf einem vorgegebenen Bewertungsformular wurde dann vom Schnörrli übers Öhrli übers Füessli bis zum Schwänzli und allem was das Borstentier noch hergibt, vom Steiner Metzgermeister Markus Villiger zubereitet, verkostet und zu guter letzt benotet. Dabei wurde von den rund 30 Anwesenden aus der ganzen Schweiz besonders auf Konfektionierung, Schnitt, Fett und Homogenität – dabei geht es vorwiegend um die Bölleverteilung – Würzung und Geschmack von Chessifleisch, Blut- und Leberwurst sowie weitere «Sauereien» geachtet. Ein besonderes Augenmerk galt auch der Munderotik und der Oralhaptik. Das eine hängt mit dem anderen zusammen und ist das Gefühl, wenn man beispielsweise ein Stück Blutwurst in den Mund nimmt und es wie eine Auster zwischen Zunge und Gaumen zerdrückt. Den Mitgliedern schien es zu schmecken, und auch der ehemalige Kustos vom Steiner Museum Lindwurm zeigte sich zufrieden. Dabei erinnerte er sich die Metzgete im Freihof in Wiesholz vor zwanzig Jahren, die er mit dem damaligen Stadtpräsidenten Conny Graf und dem Tierarzt Hans Stihl besuchte. «Wegen des Ofenfleischs. Sogar Hermann Böschenstein kam extra aus Toronto angereist», meinte er zufrieden. Ein weiterer Höhepunkt war die Übergabe eines Werkes an die Kunstkommission des Vereins. «Wir sind bereits im Besitz von 75 Exponaten», meinte Kaspar Aberli bei der feierlichen Übernahme der «erotischen Schlachtplatte», einer Kugelschreiberzeichnung von Balz Rubli. Wer in der diesjährigen Saison den VBL-Preis erhält, wird sich noch zeigen. «Wir haben noch etwa ein halbes Dutzend Metzgete zu testen», erklärte Roland Eglin, seines Zeichens Tafelmajor und Arzt im Ruhestand. Auf jeden Fall gab es für Markus Villiger gute Noten. Und auch an der Präsentation, der Atmosphäre und dem Service von Alexander und Michael Rubli gab es bestimmt nichts auszusetzen.
Vor 42 Jahren gegründet Weitere Metzgete finden übrigens am 27. Oktober im Hotel Schiff in Stein am Rhein, am 5. und 6. November im Restaurant Schäfli in Ramsen und eine Woche später, vom 11. bis 13. November, in der Chuestallbeiz in Wiesholz statt. Schaffhauser Nachrichten, 26. Oktober 2010: Zu Ehren der Leberwurst und des saumäss’gen Dursts ehrenvoll getafelt Der Förderverein für das Ansehen der Blut- und Leberwürste traf sich in Rubli’s Gewölbekeller zum Schmaus.
Am Samstag trafen sich die «Brüder und Schwestern im Schwein» im heimeligen Gewölbekeller vom Haus «zum Anker» in Ramsen, dem Wohnsitz von Balz Rubli, zur Saison-Eröffnungsmetzgete. Stehend und mit der Hand auf dem Bauch erfolgte das obligate Absingen der VBL-Hymne «Heil Dir, geliebtes Schwein», bevor man sich an die Einverleibung der kompletten Metzgete vom Steiner Metzgermeister Markus Villiger machte. Nun galt es bei der Verkostung besonders auf Konfektionierung, Schnitt, Fett und Homogenität – dabei geht es vorwiegend um die Bölleverteilung – Würzung und Geschmack von Chessifleisch, Blut- und Leberwurst sowie weiteren «Sauereien » zu achten und sie zu benoten. Ein besonderes Augenmerk galt auch der Munderotik und der Oralhaptik – so steht es im offiziellen Prüfungsformular –, wobei das eine mit dem anderen zusammenhängt und als Gefühl beschrieben wird, wenn man beispielsweise ein Stück Blutwurst in den Mund nimmt und es wie eine Auster zwischen Zungen und Gaumen zerdrückt. Wie viele Punkte all die «Schweinereien » am Ende erreichten, wurde noch nicht verraten. «Wir haben noch ein halbes Dutzend Metzgete zu testen», erklärte Roland E. Eglin, seines Zeichens Tafelmajor und Arzt im Ruhestand. Der vor über vierzig Jahren von Studenten gegründete Verein trifft sich regelmässig in der ganzen Schweiz zu Degustationen von Metzgete, die vom Tafelmajor ausgewählt und stets nach denselben Kriterien geprüft und ausgezeichnet werden.
Schaffhauser Nachrichten, 2008 Urs Leu macht die «beste Metzgete» Die Zeit der Metzgeten ist angebrochen. Es gibt einen Verein, der, halb im Spass, halb im Ernst, sich um diese Sonderform der Kulinarik kümmert. In Dörflingen ist er fündig geworden. VON JURGA RUESCH
In den Kanton Schaffhausen wurde dieser Preis bisher noch nie vergeben. Doch vergangenen Freitag änderte sich dies. Urs Leu (41), Koch im Restaurant «Freihof» in Dörflingen, erhielt den heiss begehrten Preis. Das musste natürlich gefeiert werden. Dazu hat die Familie Leu 60 Gäste eingeladen sowie den Vorstand des VBL. «Tafelmajor» Roland E. Eglin, ein Arzt aus Zug, überreichte nach der gesungenen Vereinshymne ein von Künstlerhand angefertigtes Aufhängeschild samt der Urkunde für die beste Metzgete der Saison 2007/2008. In seiner Ansprache betonte Eglin, dass die strengen Bewertungsvorschriften, wobei nicht nur das Aussehen, Schnitt und Munderotik stimmen muss, eingehalten wurden. Feierlich und würdig wurde die VBL-Hymne gesungen: «Heil dir, geliebtes Schwein, Heil dir, Blutwurstverein, Sanguophilie; Ehre der Leberwurst und dem saumäss’gen Durst. Ehre der VBL-Kunst und des Keilers Brunst.» Da Silva Soares, auch Rosi von den Einheimischen genannt, sagte strahlend: «Ich bin sehr stolz auf meinen Mann Urs Leu, er macht schliesslich alles selber.» Abgerundet wurde dieser besondere Anlass mit Akkordeonmusik von Gerd und Ralf Heller aus Thayngen und einem Dessertbuffet, zubereitet von Monika Aeschlimann.
Region - die Wochenzeitung, 23. Juli 2009: Höchstnoten für Blutwürste, Speck und Schnörrli SCHWARZENBERG – Bekanntlich gibt es nichts, was es nicht gibt – und das ist auch bei den Vereinen so. Ungefähr der ungewöhnlichste unter ihnen dürfte der Verein zur Förderung des Ansehens der Blut- und Leberwürste sein, kurz VBL genannt. Am Samstag verlieh dieser zwei innovativen Schwarzenbergern den begehrten Preis für die beste Metzgete der Saison 2008/09.
Gestrenges Schiedsgericht
Ein «hervorragend» fürs Chessifleisch
Begehrte Urkunde Guido Gallati Mehr über den VBL im Internet unter www.vbl.ch
© Region - die Wochenzeitung
www.dieregion.ch Oltner Tagblatt, 29. September 2006:
© Oltner Tagblatt
www.oltnertagblatt.ch Berner Zeitung BZ, 6. September 2004: Ein Preis für die «Denkmal»-Blutwurst Der Verein zur Förderung des Ansehens der Blut- und Leberwürste hat der Wirtsherrschaft des Restaurants Denkmal in Neuenegg einen Preis verliehen: Für ihre Blut- und Leberwürste und das «Metzgete»-MenÜ. «Heil Dir, geliebtes Schwein», beginnt die Hymne des Vereins zur Förderung des Ansehens der Blut- und Leberwürste (VBL). Der Satz, zu dem auch Vegetarier und Tierschützer Ja sagen könnten, ist aber nicht in deren Sinne auszulegen. Die Liebe des in der Ost- und Innerschweiz beheimateten VBL gilt nicht etwa dem Wesen des Borstentiers, sondern dessen Fleisch und Blut. Deren Erforschung widmet sich eine Delegation des VBL das ganze Jahr hindurch, vor allem in den Wintermonaten, wo in vielen Restaurants «Metzgete»-MenÜs aufgetischt werden.
Studentenverein von 1968
Andere Achtundsechziger Wirtsleute Marianne Hank und ihr Bruder Urs Wyssmann gehören ebenfalls zu den Achtundsechzigern. Nach ihren Grosseltern und Eltern haben sie 1988 das Restaurant Denkmal auf dem Bramberg bei Neuenegg übernommen. «Ich sagte zu meinem Bruder: Die Metzgete-Tradition ziehen wir weiter», erzählt Marianne Hank. Anfangs hätte man auch noch selber Schweine gehalten. Damit aber aufgehört und jeweils beim Metzger halbe Tiere geholt. «Heute kaufen wir nur noch das Rohmaterial für unser ‹Metzgete›-Menü.» Die Blut- und Leberwürste stellt die Familie Hank-Wyssmann jeweils am selben Tag her, wo diese als aufgetischt werden. Das «Metzgete»Menü besteht aus drei Gängen: «Zuerst gibt es Blut- und Leberwurst mit Apfelstückli, dann unsere Bauernbratwurst mit Rösti und zuletzt Schweinsbrägu mit Kartoffelstock», zählt die Wirtin auf. Wer dann noch mag, kann noch gebrannte Crème und Brätzeli ordern. Dieses Menü hat sich die VBL-Delegation anlässlich der Preisverleihung einverleibt. Und natürlich noch die Hymne gesungen.
30 Jahre an «Metzgeten»
© Berner Zeitung BZ
www.bernerzeitung.ch
Südkurier, 5. März 2002:
© Südkurier
www.suedkurier.de
Frau Edeltraud Bachmann vom
"Landgasthof Löwen" in Aichen/Schwarzwald, wo uns diese
Metzgete serviert wurde, machte uns freundlicherweise auf diesen Artikel aufmerksam. NZZ Folio, Nr. 10, 1. Oktober 2001:
AUS DEM VEREINSLEBEN
Um die Wurst Walter Keller, Sie sind Gründungsmitglied des Vereins zur Förderung des Ansehens der Blut- und Leberwürste (VBL). Was liegt denn im Argen? Der Verein wurde 1968 gegründet, als in der Schweiz der Wohlstand ausbrach und alle nur noch Steaks und Schnitzel essen wollten. Würste und Innereien allgemein galten plötzlich als minderwertig. Dagegen wollten wir ankämpfen. Heute dürfen wir mit einiger Befriedigung feststellen, dass Blut- und Leberwürste wieder ein besseres Image haben. Wie haben Sie das Ziel erreicht? Worin besteht Ihre Vereinsarbeit? Wir unterstützen Lokale mit einer Metzgete direkt, indem wir dort einkehren, während der Saison von Ende September bis Mitte März zum Teil wöchentlich. Die Auswahl der Lokale trifft der alljährlich wechselnde Tafelmajor. Ein vereidigtes Degustatorengremium prüft die Erzeugnisse, und dann wird der bestbenoteten Wirtsherrschaft der VBL-Preis übergeben. Zudem beschickt der VBL Kunstkommissionen, unterstützt die artgerechte Schweinehaltung sowie die Pflege des Handwerks. Und am 24. März feiern wir den «Tag des Blutes». Mit was? Mit Blut- und Leberwürsten natürlich. Was zeichnet eine gute Wurst aus? Bei der Blutwurst erkennt man die Qualität bereits am Schnitt. Die Wurst sollte nicht gross spritzen, sie sollte stichfest sein, so dass man sie schneiden und mit der Gabel essen kann - nur Banausen essen eine Blutwurst als Brei! Schwieriger ist es bei der Leberwurst, die man als Brei essen darf. Da sind die Geschmäcker sehr verschieden. Im Aargau etwa tut man Weinbeeren in die Füllung, in Zürich liebt man die Leber pur. Insofern gibt es nicht nur den Rösti-, sondern auch den Leberwurst-Weinbeeren-Graben. Was halten Sie von den Gourmet-Metzgeten mit winzigen Würstchen? Dagegen ist nichts einzuwenden. Ich bin selber mit gut 50 mittlerweile in einem Alter, wo ich nicht immer die ganze Schlachtplatte essen will. Entscheidend ist nicht die Grösse der Wurst, sondern das, was in ihr steckt.
© NZZ
www.nzz.ch
Berliner Zeitung 2.12.1998:
© Berliner Zeitung
www.BerlinOnline.de
Herr Kurt Jaworski aus Berlin machte uns
freundlicherweise auf diesen Artikel aufmerksam.
Schweizerischer Beobachter April 1996: Die Bibel fürs Vereinsleben ist da Der neue Beobachter-Ratgeber «Unser Verein» sagt, was rund ums Vereinsleben zu beachten ist. Aus Jux vor 28 Jahren gegründet und noch heute recht lebenstüchtig, besonders in dieser Jahreszeit: der Verein zur Hebung des Ansehens der Blut- und Leberwürste. Allerdings ist die Generalversammlung und die Wahl des Vorstandes eher Nebensache. Erst bei der Vereinstätigkeit blühen die Mitglieder auf. Landauf, landab beurteilen sie die «Metzgete». Den Wirten stellen sie eine Urkunde aus; für Metzgete-Fans haben sie einen «Metzgete-Führer» ausgearbeitet. Gleichberechtigung ist bei diesen Wurstexperten eine Selbstverständlichkeit. Sowohl ein Tafelmajor als auch eine Tafelmayonaise (nicht etwa Majorin) kann die Gelage präsidieren. Die Blutwurst- und Leberwurst-Fans sind ein besonders ausgefallener Klub. Aber auch prosaische Vereine wie Sportklubs oder Gewerbevereine funktionieren nach ähnlichen Regeln. Wenn die Vereinsmitglieder zuhören können, geeignete Persönlichkeiten die Vorstandsposten besetzen und eine zeitgemässe Administration zum Zuge kommt - dann artet das Vereinsleben nicht zur Vereinsmeierei aus. Der neue Beobachter-Ratgeber hilft dabei. Die Autoren, Peter Schneider und Markus Thurnherr, haben in weiten Teilen des rund 200seitigen Ratgebers «Unser Verein» Neuland beschritten. Im Zentrum stehen die praktischen Erfordernisse der Vereinstätigkeit. Meist liegt's ja nicht an juristischen Problemen, wenn die Generalversammlung eines Grossvereins zum Misserfolg wird. Ein Präsident, der keine brauchbare Checkliste erstellt, einen zu kleinen Saal mietet, die Einladung nicht rechtzeitig verschickt und bei seinen Erläuterungen auf den Hellraumprojektor verzichtet, der darf nicht mit tosendem Applaus seitens der Mitglieder rechnen. Solche Fehler lassen sich vermeiden. Das Kapitel im neuen Ratgeber über die Generalversammlung sagt, wie man's richtig macht. Das Kapitel «Zuhören und Reden» möchte man auch allen Teilnehmern von Gemeindeversammlungen ans Herz legen. Die Autoren geben nämlich eine Anleitung, wie man sich in fünf präzisen Sätzen zum Verhandlungsgegenstand äussert. Dauernd aktuell sind die Tips zu Abstimmungsverfahren: Wenn der Vorstand Gegenvorschläge und Anträge korrekt zur Entscheidung bringt, verhindert er damit endlose Diskussionen.
© schweizerischer beobachter
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